Symptome

Treppab, treppauf

Treppen begegnen uns relativ häufig im Alltag und im Leben. Sei es in Häusern, in Geschäften, an Bahnhöfen oder in der Stadt. Umso schwieriger wird es dann, wenn das Treppensteigen nicht mehr so funktioniert, wie es eigentlich sollte.

Durch meine Krankheit sind Treppen für mich zu einer Hürde geworden, die bewältigt werden muss. Denn ich habe Probleme sowohl beim Hinaufsteigen, als auch beim Hinabsteigen – vor allem aber hinab. Entwickelt hat sich dieses Symptom nach meiner zweiten Psychose.

Dies äußert sich so, dass ich eine große Unsicherheit verspüre, da ich das Gefühl habe, die nächste Trittstufe zu verfehlen. Besonders bei den Treppen in meinem Wohnhaus habe ich diese Unsicherheit. So habe ich fast immer Angst bzw. das Gefühl, dass ich stolpere. Dabei fühlt es sich so an, als würde mein Gehirn das Treppensteigen nicht mehr richtig koordinieren können. Deshalb halte ich mich meistens am Geländer fest, sofern eines vorhanden ist. Zusätzlich muss ich mich ganz genau auf die Treppen konzentrieren und sehr langsam gehen, da ich ansonsten mit hoher Wahrscheinlichkeit fallen würde. Manchmal habe ich sogar den Eindruck, dass das Material, aus dem die Treppen gefertigt sind, Einfluss darauf hat, wie schwer es mir fällt, sie hinabzusteigen. In der Stadt sehe ich oft Menschen, die mit einer Leichtigkeit problemlos und schnell Treppen hoch- und runtersteigen. Ich beneide diese Menschen dann sehr.

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