Gedankenwelt

„Tickets, please!“

In meinem Kopf höre ich das Lied „I miss you“ von Clean Bandit. Ich denke an eine Szene der Serie Mr Bean. In der Szene sitzt Mr. Bean gerade im Zug und ein Kontrolleur kommt vorbei. Er sagt: „Tickets, please!“. Doch Mr. Bean hört ihn nicht, da er etwas in den Ohren hat. Dabei denke ich daran, wie ein Kontrolleur mich im Zug nach meinem Ticket gefragt hat. Ich finde, dass meine Zugfahrten in der Realität durch meine Krankheit nicht so schön und lustig sind wie in der Serie Mr. Bean. Ich frage mich wo die Menschen sind, die bei der Serie Mr. Bean immer lachen.

Vor meinem inneren Auge sehe ich eine Szene aus dem Film Herr der Ringe. Ich sehe bildlich vor mir, wie die Figur Aragorn seinen Sohn im Arm hält.

Ich höre etwas aus der Serie „Leo der Löwenkönig“ in meinem Kopf: „Mein Sohn!“ Man oh Man, sagt sie. In meinem Kopf höre ich das Lied „So Good“ von Zara Larsson. Die Stimme sagt: „Freundlich sind wir“.

Die Stimme sagt bedrückt: „Sie hat es schwer Erfolg zu haben“. Ich habe den Gedanken, dass ich in einem Topf mit kochendem Wasser liege und gekocht werde. Ich höre das Lied „That’s What I Like“ von Bruno Mars in meinem Kopf. In mir kommt eine Erinnerung aus meiner Grundschulzeit hoch. Ich hatte starke Bauchschmerzen und musste deswegen ins Krankenhaus. In meinem Kopf wird das Lied „What I Like About You“ von 5 Seconds of Summer abgespielt.

Ich stelle mir vor, wie eine todkranke Frau erfährt, dass sie wahrscheinlich sterben wird und dann sagt: „Ich will aber leben.“ Dabei denke ich daran, dass ich nicht richtig leben kann.

Ich denke: „Wie andere Menschen, die ich als Kind erlebt habe jetzt alt sind, so werde auch ich für die Kinder, die mich jetzt erleben alt sein“. Ich versuche mich daran zu erinnern, wie ich geschlafen habe, als ich es noch konnte. Dazu sehe ich bildlich vor mir eine Szene aus meiner Kindheit, als ich gerade aufgewacht war. Wenn ich Kinder hätte, dann täten sie mir leid, weil sie erst ein richtig tolles Leben hätten und dann aber höchstwahrscheinlich auch schizophren werden würden. Ich höre das Lied „Nirvana“ von Inna in meinem Kopf. Die Stimme sagt: „Sie hat einen Zugang zu einer anderen Welt.“ Ich fühle die Vorstellung dieser anderen Welt in meinen Armen.

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