Gedankenwelt

Mario Party

Ich denke an den Modedesigner Guido Maria Kretschmer und denke, dass ich aufgrund meiner Krankheit viel öfter an den Tod denken muss als er, obwohl ich viel jünger bin.

Ich höre das Lied „LUV“ von Tory Lanez in meinem Kopf.

Ich denke, dass ich gerne etwas Weltbewegendes machen würde. Dann denke ich an einen Satz aus dem Computerspiel Fritzi Fisch und beziehe ihn darauf, dass ich es nicht kann. Der Satz lautet: „Das schaffe ich nicht!“

Ich höre das Lied „Good Life“ von G-Eazy in meinem Kopf.

Ich gucke mich im Spiegel an und finde mich einigermaßen schön. Wenn ich jetzt dazu noch gesund wäre. Aber wir wollen nicht oberflächlich sein.

Ich höre das Lied „Deja Vu“ von Beyonce in meinem Kopf.

Ich denke daran, dass ich wahrscheinlich Talent zum Zeichnen hätte wenn ich gesund wäre, da ich es früher gut konnte.

Ich gucke mir im Internet ein Bild von Spongebob Schwammkopf an. Dann denke ich, dass diese Serie schon so alt ist und es macht mir Angst, weil es mir vor Augen führt, dass die Zeit mit meiner Krankheit so schnell vergeht.

Ach, ich bin schizophren, denke ich. Ich denke daran, dass ich das Minispiel „In Buhus Bann“ aus dem Spiel „Mario Party“ gewinnen müsste um gesund zu werden.

Die Stimme sagt: Ein kleines Genie bist du.

Ich höre das Lied „Brave“ von Jennifer Lopez in meinem Kopf.

Ich denke daran, dass man in Iserlohn kein schönes Leben haben kann, weil ich in Iserlohn lebe und meine Leben oft nicht sehr schön ist. Ich habe dann den Eindruck, dass die Stadt daran schuld ist, obwohl ich weiß, dass es an meiner Krankheit liegt. Ich denke daran, wie groß der Unterschied zwischen gesunden Menschen und mir ist.

Ich spiele Mario Party auf dem Nintendo 2Ds. Ich als Yoshi gewinne ein Minispiel. Es wird angezeigt: „Yoshi gewinnt.“ Ich denke dann an Sätze aus dem indischen Film „In guten wie in schweren Tagen“. Der eine Schauspieler sagt: „Hey, wir gewinnen!“ Daraufhin sagt der andere Schauspieler: „Ja das werden wir!“ Ich stelle mir den Schauspieler bildlich vor, der diesen Satz gesagt hat.

Ich höre das Lied „I’m the one“ von Justin Bieber in meinem Kopf.

Ich koche mir etwas zu essen. Währenddessen sagt die Stimme: Sie merkt es nicht. Ich frage mich: Was merke ich nicht?

Ich stelle mir vor, wie ich einen Vortrag vor Studenten halte und die Studenten über etwas lachen. Dann denke ich, wie das Leben damals in der Schule war als der Kurs oder die Klasse über etwas gelacht hat. Ich stelle mir bildlich meinen damaligen Deutschkurs vor.

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